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Ernährung im Alter

Für die Ernährungssituation älterer Menschen von wesentlicher Bedeutung sind Altersveränderungen bei der Regulation der Nahrungsaufnahme:
:: Verringerter Appetit,
:: weniger Durst und
:: Einbußen in der Geruchs- und Geschmackswahrnehmung.

Geschmack und Geruch spielen eine Schlüsselrolle für die Akzeptanz von Speisen, die Nahrungsauswahl und den Appetit. Im Alter verschieben sich die Schwellenwerte für die vier Geschmackszonen, da die Anzahl der Geschmacksknospen sich im Alter deutlich reduziert. Normal gewürzte Gerichte werden daher oftmals als fade schmeckend empfunden.

Kaubeschwerden sind im Seniorenalter weit verbreitet, weswegen Vollkornprodukte und andere feste Lebensmittel in zunehmendem Maße gemieden werden. Auch wird das aufgenommene Essen oft nicht gründlich gekaut und erschwert oft die weitere Ausnutzung der Nährstoffe. Viele ältere Menschen klagen über mangelnde Speichelbildung, Mundtrockenheit und Schluckbeschwerden, wodurch auch der Appetit erheblich reduziert wird.

Eine verminderte oder verlangsamte Magendehnung und eine erhöhte Aktivität von Sättigungssignalen haben zur Folge, dass oft nur kleine Portionen gegessen werden, weil der Magen schneller gefüllt ist, auch dies kann eine unerwünschte Gewichtsabnahme zur Folge haben. Deshalb sollten bei der Kostzusammenstellung Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte bevorzugt werden.

Praktische Empfehlungen für die Ernährung im höheren Lebensalter ... mehr